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Paradiso (bis 1929 Calprino) ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Sie bildet zugleich den Kreis Paradiso und gehört zum Bezirk Lugano.
Paradiso liegt am Luganersee am Fusse des Monte San Salvatore. Die auf schweizerischem Gebiet nur an Lugano angrenzende Gemeinde geht nahtlos in diese über und wird daher fälschlicherweise oft nur als Stadtteil Luganos angesehen.
Paradiso hat eine internationale Seegrenze mit der italienischen Exklave und Gemeinde Campione d’Italia.
Geschichte und Ortsname
Die Gemeinde heisst erst seit 1929 Paradiso, davor hiess sie jahrhundertelang Calprino. Die Fraktionen Calprino (am Nordhang des Monte San Salvatore), Fontana (am See) und Guidino (ebenfalls am Nordhang des Monte San Salvatore, aber östlich von Calprino gelegen) sind jeweils aus dem 12. bis 14. Jahrhundert erstmals bezeugt; die ebenfalls am See gelegene Fraktion Paradiso wird erstmals 1713 als «Paradiso di Fontana» erwähnt.
In Fontana wurde im Juli 1924 ein Grab wahrscheinlich etruskischen Ursprungs entdeckt. 1591 besass Fontana eine dem heiligen Eusebius geweihte Kapelle, die heute Santa Maria della Gerretta heisst.